{"id":1033,"date":"2017-05-19T14:35:44","date_gmt":"2017-05-19T14:35:44","guid":{"rendered":"http:\/\/service.konradin.de\/faq\/?p=1033"},"modified":"2017-05-19T14:35:44","modified_gmt":"2017-05-19T14:35:44","slug":"zeilenfall-steuern-ohne-weiche-returns","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/wp.test.konradin-online.de\/index.php\/2017\/05\/19\/zeilenfall-steuern-ohne-weiche-returns\/","title":{"rendered":"Zeilenfall steuern mit Vorschlagstrennung statt weicher Returns"},"content":{"rendered":"<p>Es ist eine weit verbreitete Praxis, W\u00f6rter mit &#8220;weichen Returns&#8221; in die n\u00e4chste Zeile zu verdr\u00e4ngen, um zu viele Trennungen im Satzbild zu vermeiden. Allerdings hat diese Methode den <strong>Nachteil<\/strong>, dass die Returns bei Ver\u00e4nderungen im Text &#8220;stur&#8221; an Ort und Stelle bleiben und dann pl\u00f6tzlich st\u00f6ren. Zum Beispiel bei&#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>Text\u00e4nderungen im selben Artikel<\/li>\n<li>Wechsel auf eine andere Schablone (2- oder 3-spaltiges Layout)<\/li>\n<li>Verwendung des Textes in anderen Publikationen (z.B. vom IA-Layout ins allgemeine Industrie-Layout)<\/li>\n<li>Anzeige des Textes in elektronischen Medien, wo sich der Textumbruch an wechselnde Ger\u00e4te anpassen muss<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Fall 1: Ein getrenntes Wort in die n\u00e4chste Zeile <em>schieben<\/em><\/h4>\n<p>Eine elegante Alternative bietet die Vorschlagstrennung in tango (Strg+Umschalt+Minuszeichen): <em>In <\/em>einem Wort markiert sie die bevorzugte Trennstelle, aber <em>vor <\/em>ein Wort gesetzt,\u00a0<em>verhindert<\/em> sie, dass das Wort getrennt wird. Das verdr\u00e4ngt dann i.d.R. das Wort in die n\u00e4chste Zeile und reicht in den meisten F\u00e4llen aus, um den Zeilenfall gef\u00e4lliger zu machen. Der <strong>Vorteil<\/strong> gegen\u00fcber dem weichen Return ist, dass die Vorschlagstrennung automatisch in den Hintergrund tritt, wenn kein Bedarf mehr besteht.<\/p>\n<p><em>Bild unten: Vergleich <span style=\"color: #339966;\">Vorschlagstrennung (gr\u00fcn unterstrichen)<\/span> und <span style=\"color: #ffcc00;\">weicher Return (gelb eingekreist)<\/span> nach einer Text\u00e4nderung.<br \/>\n<\/em><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-108657\" src=\"http:\/\/service.konradin.de\/faq\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/weicher_return_nach_text\u00e4nderung.jpg\" alt=\"\" width=\"583\" height=\"495\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4>Fall 2: Ein nicht-getrenntes, kurzes Wort in die n\u00e4chste Zeile <em>ziehen<\/em><\/h4>\n<p>Die Methode mit der Vorschlagstrennung funktioniert nat\u00fcrlich nur bei langen, getrennten W\u00f6rtern. Insbesondere bei Flattersatz will man mitunter aber auch mal ein kurzes Wort in die Folgezeile verdr\u00e4ngen. Da kann dann der Trick helfen, das Wort durch ein<span style=\"color: #09bbe8;\"> gesch\u00fctztes Leerzeichen (im Screenshot blau) <\/span>(Strg+Umschalt+Leertaste) mit dem nachfolgenden Wort zu verbinden. Die Verbindung der beiden W\u00f6rter bleibt bei Text\u00e4nderungen zwar bestehen, das ist meist aber weniger st\u00f6rend als &#8220;\u00fcbriggebliebene&#8221; Returns.<\/p>\n<p><strong>TIPP 1:<\/strong> Sie m\u00fcssen das &#8220;alte&#8221; Leerzeichen nicht vorher l\u00f6schen, sondern k\u00f6nnen einfach den Cursor nach das erste Wort setzen und mit Strg+Umschalt+Leerzeile ein gesch\u00fctztes Leerzeichen setzen. Das alte wird automatisch ersetzt. Das funktioniert auch umgekehrt, wenn aus einem gesch\u00fctzten Leerzeichen wieder ein &#8220;normales&#8221; werden soll.<\/p>\n<p><strong>TIPP 2: <\/strong>Das Tastenk\u00fcrzel f\u00fcr Gesch\u00fctzte Leerzeichen (<em>Strg+Umschalt+<\/em>Leertaste) \u00e4hnelt dem f\u00fcr die Vorschlagstrennung (<em>Strg+Umschalt+<\/em>Minuszeichen). Man kann sie sich also gut &#8220;im Paket&#8221; einpr\u00e4gen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-114146 size-full\" src=\"http:\/\/service.konradin.de\/faq\/wp-content\/uploads\/G\/e\/Gesch\u00fctztes-Leerzeichen.jpg\" alt=\"\" width=\"647\" height=\"491\" \/><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>Fall 3: In bestimmten Absatzformaten grunds\u00e4tzlich nicht trennen (z.B. Z\u00dc, Vorspann)<\/h4>\n<p>Falls Sie manuelle Eingriffe ins Satzbild nur machen, weil Sie an bestimmten Stellen Trennungen vermeiden wollen, dann lassen Sie tango die Arbeit machen: Man kann f\u00fcr Textformate auch die Silbentrennung ganz ausschalten (Screenshot).<\/p>\n<p>Bitte &#8220;bestellen&#8221; Sie die \u00c4nderung in der Bibliothek beim tango-Administrator, indem Sie konkret die Artikelschablonen (Formatgruppen), Absatz- und Textformate angeben, in denen die <strong>Silbentrennung grunds\u00e4tzlich deaktiviert<\/strong> sein soll.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-114296\" src=\"http:\/\/service.konradin.de\/faq\/wp-content\/uploads\/s\/i\/silbentrennung-aus.jpg\" alt=\"\" width=\"716\" height=\"585\" \/><\/p>\n\n\n<!-- Track Postdata Dimension Defs -->\n        <script>\n            var my_postdate \t= '2017-05-19'\n            var my_posttime \t= '14:35';\n            var my_postid\t \t= '1033';\n            var my_customerid \t= '';\n            var my_author \t\t= 'admin';\n        <\/script>\n        <!-- Track Postdata Dimensions End -->","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist eine weit verbreitete Praxis, W\u00f6rter mit &#8220;weichen Returns&#8221; in die n\u00e4chste Zeile zu verdr\u00e4ngen, um zu viele Trennungen im Satzbild zu vermeiden. 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